Zusammenfassung
Nach unserer Tour quer durch Frankreich 2022 setzen wir unsere Fahrt in diesem Jahr überwiegend in Deutschland fort.

Der EuroVelo 6 folgt den Flussläufen von Rhein und Donau und damit den gleichnamigen Flussradwegen. Wir starten dort, wo die Tour im letzten Jahr zu Ende ging – in Basel. Geplanter Zielort ist Linz, den wir allerdings nicht erreichen werden. Stattdessen endet unsere Fahrt bereits in Regensburg. Dazu aber später mehr.

Euro Velo6 Tour 2023
Etappe #1: Basel – Rheinfelden , 25km
Nach der Ankunft in Basel (Direktverbindung mit dem ICE von Berlin) fahren wir zunächst zu der Stelle am Rhein, an der die Tour im letzten Jahr endete. Leider war damals das dazugehörige Foto verwackelt, nun wird das aktuelle nachgereicht.

Danach erkunden wir die Stadt mit ihren Highlights , wie zum Beispiel das Rathaus, die Altstadt und das Basler Münster. Vom Münster hat man einen schönen Blick über die Stadt, welche u.a. auch von den markanten Roche-Türmen, den höchsten bewohnbaren Gebäuden der Schweiz geprägt ist.


Die beiden Hochhäuser beherbergen die Büroräumlichkeiten des Pharmakonzerns Roche. Der Bau 1 wurde 2015 fertiggestellt und war mit 178 Metern das höchste bewohnbare Gebäude der Schweiz, bis er 2022 von Bau 2 überragt wurde. Der Bau 2 ist 205 Meter hoch und hat insgesamt 50 Stockwerke. Er zählt zu den nachhaltigsten und energieeffizientesten Bürogebäuden der Welt.
In der Stadt und am Ufer des Rheins sehen wir an mehreren Stellen das offizielle EV6 Schild, welches für uns ein klares Foto-Motiv darstellt.


Danach machen wir uns auf zu unserem ersten Ziel: Rheinfelden in Deutschland. Ein Name aber zwei Städte, die eine nördlich des Rheins in Deutschland, die andere südlich in der Schweiz – getrennt durch den Vater Rhein.
Dieser hat hier eine beachtliche Strömung, welche wir in der untergehenden Abendsonne bestaunen, bevor dieser erste Tag ausklingt.

Etappe #2: Rheinfelden – Lottstetten, 82 km
Auf dieser Tour kommen wir immer wieder direkt in Berührung mit dem Rhein, der an vielen Stellen eine erstaunliche Breite und eine starke Strömung aufweist. Wie bereits gestern auf der 1. Etappe wählen wir aus „praktischen Gründen“ die Variante auf der nördlichen Rheinseite, fahren also größtenteils durch Deutschland.
Die kleineren und größeren Städte im Routenverlauf, wie zum Beispiel Laufenburg oder Waldshut, sind ein Hingucker und laden zu näherer Betrachtung oder zu einer kleinen Pause ein.



Nachdem wir die Schweiz seit Basel immer auf der anderen Rheinseite gesehen haben, führt der EV6 zu unserem heutigen Ziel -Lottstetten- für ein paar Kilometer direkt durch die Schweiz.

Grüezi Schwyz – Grenzübergang Wasterkingen
Etappe #3: Lottstetten – Radolfzell, 55 km
Heute liegt ein besonderes Highlight auf unserer Strecke – der Rheinfall bei Schaffhausen. Ein wirklich grandioser natürlicher Wasserfall….nicht irgendeiner, nein, sondern der Rhein selber bietet mit seiner natürlichen Art, 23 m Höhenunterschied zu überwinden, ein beeindruckendes Natur-Schauspiel. Wir nehmen uns gebührend Zeit , um mit einem Rundgang dieses Schauspiel zu genießen.


Nun geht es weiter auf unserem heutigen Weg, auf dem wir 6x die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz passieren ohne die Rheinseite zu wechseln und der für uns noch so manchen schönen Ort bereithält.
Seien es die Altstädte von Schaffhausen und Stein am Rhein oder ein schöner Pausenplatz mit einer kleinen ‚Kneippkur‘ in dem hier sehr sauberen und klaren Rhein.



Kurz nach Stein verlassen wir den Rhein und die Schweiz endgültig und erreichen den Bodensee.


In Radolfzell übernachten wir im Dachgeschoss einer Air B’n’B Wohnung mit einer sehr netten Gastgeberin.
Etappe #4: Radolfzell – Fridingen, 52 km
Den Tag in Radolfzell starten wir mit einem Frühstück in einer Bäckerei, in der uns die Bezeichnung der Backwaren in’s Auge fällt, da sie sich doch ‚leicht‘ von der uns bekannten Berliner Namensgebung von Brot und Brötchen unterscheidet.

Für die heutige Etappe brauchen wir auch eine gewisse Grundnahrung, denn die Schwäbische Alb hält einige Steigungen für uns bereit. Nach einer gemäßigten Ouvertüre machen wir einen Umweg zu einem ‚Natur-Phänomen‘ – dem Aachtopf.


Der Aachtopf ist die wasserreichste Quelle Deutschlands. Das Wasser stammt hauptsächlich aus der weiter nördlich teilweise oder gänzlich versickernden Donau und fließt von hier über den Bodensee in den Rhein. An den ca. 130 vollständigen „Versinkungs“-Tagen im Jahr wird die Donau somit quasi zu einem Nebenfluss des Rheins.
Nach dem Erkunden dieses eindrucksvollen, mystischen Schauspiels und bevor wir die Donau wirklich zu Gesicht bekommen, lernen wir sehr gut den ausgesprochen ‚hügligen‘ Charakter der Schwäbischen Alb kennen, der uns bei den folgenden km-langen Anstiegen unzählige Schweißperlen auf die Stirn treibt.

Aber dann ist es irgendwann geschafft – wir sind an einem ganz besonderen Punkt angekommen. Nämlich den mit 862m höchsten Punkt des gesamten EV6 zwischen Atlantik und Schwarzem Meer.

Von nun an geht’s also bergab und das bis Tuttlingen ziemlich rasant. Und da wir auf dem Witthoh auch die europäische Hauptwasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer passiert haben, erblicken wir in Tuttlingen erstmals auf dieser Tour die Donau , die uns auf dem gesamten Weg bis zum Schwarzen Meer (noch ca. 3000 km) begleiten wird.

Wir erreichen ‚kurz‘ vor Fridingen eine wunderschöne Landschaftsformation, den Donaudurchbruch durch die Schwäbische Alb, der uns trotz einsetzendem Regen begeistert.



Und die Begeisterung steigert sich noch, als wir in dem bei unserer Unterkunft naheliegenden Gasthof in Fridingen mit einem super leckeren und nicht nur für das Auge entzückenden Abendmahl verwöhnt werden. Das ist schon ein volles Bröschderle wert.

Etappe #5: Fridingen – Riedlingen, 70 km
Bevor wir von unserer Air B’n’B Unterkunft bei Stanko starten fotografieren wir nochmal den Gasthof, der uns gestern einen so schönen Abend beschert hat.

Die heutige Etappe führt uns weiter durch die schöne Landschaft der Schwäbischen Alb, in der es an einigen Stellen sehr interessante Hinweise zur hier stattfindenden Donau-Versinkung gibt. Das hier versunkene Wasser hatten wir ja gestern schon im Aachtopf wieder auftauchen gesehen.




In dieser Region gibt es sehr viele Orte , die mit …ingen ihren Ortsnamen beenden. So kommen wir auch heute an einer größeren Stadt vorbei, die uns mit dem berühmten Hohenzollernschloss empfängt – Sigmaringen.

Wir entschließen uns, diese Stadt durch einen kleinen Rundgang etwas mehr zu erkunden, allerdings machen uns irgendwann dunkle Wolken darauf aufmerksam, den Rest der Wegstrecke vielleicht doch noch im Trocknen zu absolvieren. Und so geht es weiter noch ca 30km bis Riedlingen und von dort noch 3km nach Altheim, wo wir in Jimmys Restaurant und Gästezimmer-Vermietung Quartier beziehen und dort den Abend auf der Terrasse bei Steinofenpizza und heimischen Getränken ausklingen lassen.
Etappe #6: Riedlingen – Ulm, 72 km
Am Morgen fahren wir nach Riedlingen, um hier zu frühstücken und nochmal Kontakt zu dieser doch sehr schönen kleinen und gut restaurierten alten Stadt aufzunehmen.

Das eigentliche Highlight der heutigen Strecke liegt noch ca 60km vor uns und heißt Blaubeuren. Dieser Ort ist nicht nur durch sein Kloster zu Bekanntheit gelangt, sondern bietet mit einem beeindruckenden blauen Wasser-‚Teich‘ zugleich ein mystisches Naturereignis. Die Rede ist vom sogenannten Blautopf – ein tiefer Wasserkegel, der Forscher schon lange fasziniert und inspiriert hat. So war es nur eine Frage der Zeit, bis sich dann im Jahr 2000 eine speziell ausgestattete Expedition auf den Weg machte und schließlich in 22m Tiefe den Zugang zum bislang größten Höhlensystem in der Schwäbischen Alb entdeckt hat.

Nach diesem wundersamen Naturschauspiel geht es nun zu unserem Zielort der heutigen Etappe nach Ulm, das wir kurz vor einem starken Gewitter halbwegs im Trockenen erreichen.
Das Abendmahl gibt es im gemütlichen Lokal Lochmühle in der Ulmer Altstadt.


Etappe #7: Ulm – Höchstädt, 66 km
Der heutige Tag beginnt mit einem eher bedeckten Himmel, welcher immer wieder mal dem Regen freien Lauf lässt. Wir frühstücken in Ulm in einem Cafe mit Frühstücksbüfett und genießen dabei die reiche Speisen-Auswahl und die Ungezwungenheit des Tages.
Im Übrigen sind wir von Ulm ganz angetan, neben vielen Neubauten gibt es doch auch sehr schöne ehrwürdige Sehenswürdigkeiten, wie das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt oder das in Gänze bemalte Rathaus , sowie schöne fußgängerfreundliche Innenstadtpassagen.

Frisch gestärkt fährt Micha nochmal 5 km zurück zu der Stelle, an der die Iller in die Donau mündet. Solche markanten Schauplätze dürfen nicht einfach ‚links‘ liegengelassen werden. Nach der Vereinigungs-Erkundung geht es dann gemeinsam weiter auf unserem EV6 Trail über Gundelfingen und Dillingen nach Höchstädt.

Donauwald bei Günzburg

Genuss für Augen und Nase – Bärlauch satt

Dillingen – sehenswert
Und wieder einmal müssen wir unsere Regensachen herausholen….eine weitere ’nasse Etappe‘, bevor wir im Hotel Berg in Höchstädt ankommen.


Etappe #8: Höchstädt – Ingolstadt, 89km
Auf der heutigen Etappe treffen wir auf eine ‚Alte Bekannte‘, auf die kleine Stadt Donauwörth, die wir erstmals auf unserer Tour 2011 auf der Romantischen Straße nach Füssen kennengelernt haben. Ein paar Runden durch die Altstadt lassen die Erinnerungen wieder wach werden.


Weiter geht es zu einem nächsten bedeutenden Ort, an dem die Donau Verstärkung durch den Lech bekommt. Bei Marxheim mündet der Lech in die Donau. Die unterschiedlichen Farben der Flüsse bleiben noch eine Zeit lang in der Donau sichtbar, bevor sie miteinander ‚verschmelzen‘.


Auf unserer weiteren Fahrt kommen wir in einem kleinen Ort vorbei, der zwar einen Bäcker hat, in dem wir auch gerne etwas gekauft hätten, dieses Vorhaben aber wegen besonderer Öffnungszeiten nicht umsetzbar ist. Es ist Montag, so lange wollen und können wir nicht warten. So radeln wir weiter Richtung Neuburg an der Donau.


Neuburg ist der ideale Ort für unsere heutige Kaffeepause. Es gibt eine ziemlich große Burg, die eher ein Schloss und auch nicht mehr ganz neu ist, eine schöne Altstadt – die wir kurz per Pedes erkunden – und auch das sehr schöne, an der Donau gelegene Bücher-Café ‚Wort.Schatz‘. Uns fehlt leider die Zeit zum Lesen.
Für einen leckeren Kaffee und für einen Blick auf das Kunstwerk im Fluss reicht die Zeit aber sehr gut.


Die Künstlerin Sabine Kammerl erklärt es so: „Das ’Und und und’ soll den Lauf der Zeit in Einklang bringen mit dem Fließen des Flusses, der Länder und Menschen verbindet“. Das passt perfekt zu unserer Tour.
Da unser heutiges Quartier in einem Vorort von Ingolstadt liegt und wir schon spät dran sind, verlassen wir kurz hinter Neuburg Radweg und Donau und fahren quer-Auenwald-ein auf dem kürzestem Weg unserem Ziel entgegen. Der Weg ist zwar nicht immer leicht zu finden, aber schön urig und naturbelassen.
Etappe #9: Ingolstadt – Weltenburg, 48 km
Heute nehmen wir uns zunächst Zeit für Ingolstadt. Wir lassen die Räder stehen und erkunden die sehenswerte Altstadt zu Fuß.

Besonders beeindruckt sind wir von der Asamkirche mit ihrem monumentalen und in vielen Details magischen 490 qm großem Deckenfresko des Malers Cosmas Damian Asam. Wenn man die Kirche mit dem Blick nach oben durchschreitet sieht man verblüffende Perspektiv-Effekte, es ist einfach unglaublich. Wir sind wie verzaubert. Eine Erklärung haben wir nicht – und so bleibt dieses Erlebnis einfach nur voller Magie. Und wir haben noch das Glück, den Spontanauftritten zweier Jugendchöre in dieser herrlichen Kirche beiwohnen zu können. Was für eine Akustik, einfach herrlich!

Dann heißt es aber – vor allem mit Blick auf die Uhr und den Wetterbericht – Abschied nehmen. Auf dem Weg nutzen wir die glücklicherweise nur kurzen und leichten Schauer für Mittagsrast und Kaffeepause und kommen weitestgehend trocken an unserem Etappenziel Weltenburg an. Wir radeln erstmal an Ort und Quartier vorbei, um einen ersten Blick auf die beiden Highlights des Ortes zu werfen – Kloster und Weltenburger Enge. Diese Idee wird sich am nächsten Tag als eine sehr gute erweisen.

Trockenen „Fußes“ am Kloster.
Vor 10 Jahren hätte das Rad unter Wasser gestanden



Wir widerstehen aber den Verlockungen von Klosterbrauerei und Biergarten und radeln zurück in den Ort – zum 3. Highlight von Weltenburg – dem Klostergasthof. Er ist eine absolute Empfehlung – super nette Wirtsleute und leckere Speisen zu angenehmen Preisen. Und – das Weltenburger Klosterbier bekommen wir auch hier. Radlerherz was willst Du mehr!
Etappe #10: Weltenburg – Regensburg, 46 km
Unser heutiges Ziel heißt Regensburg und passend dazu regnet es. Kurz nachdem wir gestern Abend den Klostergasthof erreicht hatten, fing es an und hat seitdem nicht wieder aufgehört.
Unabhängig vom Regen hatten wir bereits entschieden, die Strecke durch die Weltenburger Enge bis Kelheim mit dem Schiff zurückzulegen, da der Radweg abseits der Donau durch den Wald führt und man vom Donaudurchbruch rein gar nichts sieht.


Trotz der landschaftlich beeindruckenden Durchfahrt der Weltenburger Enge ist unser Blick wegen des Regens leicht getrübt. Wir genießen aber die 20 minütige Fahrt dennoch und schwingen uns in Kelheim – bei Nieselregen – wieder auf unsere Räder. Die Etappe ist glücklicherweise kurz, da wir Zeit für und in Regensburg eingeplant hatten. Das kommt uns sehr entgegen, denn mit uns fährt – immer noch der Regen.

Je näher wir Regensburg kommen, desto stärker wird der Regen. Der Name scheint Programm zu sein.
Irgendwann wollen wir uns aber unterstellen, obwohl wir eigentlich schon nässer als nass sind.

In unserem Hotel haben wir ein großes Zimmer, in dem wir unsere völlig durchnässten Sachen zum Trocknen aufhängen können – die Trocknungszeit nutzen wir für eine ausgiebige Mittagspause. Und wir müssen umplanen. Neben den weiterhin schlechten Wetteraussichten erreicht uns eine weitere schlechte Nachricht. Eine der beiden Eisenbahner-Gewerkschaften hat für die kommenden Tage Streiks angekündigt. Und das bedeutet, dass unser Zug für die Rückfahrt ab Linz nicht fahren wird. Wir überlegen hin und her und beschließen schließlich schweren Herzens unsere diesjährige EV6-Tour hier in Regensburg abzubrechen. Stattdessen werden wir uns mit Nahverkehrszügen, für die keine Fahrradstellplatzreservierungen erforderlich sind, ein Stück Richtung Heimat „durchschlagen“ und danach alternativ an der Spree von Bautzen gen Berlin fahren. Dort ist das Wetter schön und die Bahn kann uns mal! Doch das ist eine andere Geschichte.
Aber natürlich gönnen wir uns einen schönen letzten Abend in Regensburg – im Regen. Wir wechseln für die Stadtbesichtigung das Verkehrsmittel und lassen die völlig verdreckten Fahrräder stehen. Der Altstadtbus „Emil“ ist – unabhängig vom Deutschlandticket – kostenlos nutzbar und eine bei Regenwetter trockene Alternative zum Stadtrundgang zu Fuß.

Die Stadt selber bietet eine Reihe interessanter Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die 1135 bis spätestens 1146 komplett aus Stein erbaute Steinerne Brücke. Sie gilt als ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst und ist die älteste erhaltene Brücke in Deutschland.

Man kann sich getrost einen ganzen Tag oder länger durch die zahlreichen Gassen der Stadt treiben lassen und dabei immer wieder interessante Blicke, Eindrücke und historische Bezüge einfangen.


Aber relativ schnell sind unsere Sachen wieder ‚durch‘ und wir flüchten ins Trockene in die „Alten Linde“ auf der Insel zwischen den Donauarmen. Hier genießen wir noch einmal die bayerische Gastlichkeit.

Fazit
Durch höhere Mächte, wie anhaltenden Regen und geplante Bahnstreiks kam unsere Tour zu einem ganz anderen Ende als im Ursprung geplant. UND TROTZDEM – wir haben auch diese Tour wieder genossen*). Über 600 km an Rhein und Donau, tolle Landschaften und Städte in der Schweiz, in Baden-Württemberg und Bayern, Hochrhein, Rheinfall bei Schaffhausen, Bodensee und junge Donau, die Donaudurchbrüche durch die Schwäbische Alb und die Weltenburger Enge, Abstecher zu den beiden größten Quellen Deutschlands, die schweißtreibende Überquerung des höchsten Punktes des gesamten EV6 auf der Schwäbischen Alb, einen Schutzengel nicht nur bei rasanten Abfahrten (keine Pannen oder Schlimmeres), viele nette Gastgeber und köstliche kulinarische Erfahrungen, größtenteils Glück mit dem Wetter und am Ende aber leider ziemliches Pech. Der Bahnstreik wurde einen Tag nach unserem Abbruch gerichtlich verboten, wir hätten also … z.B. im Regen weiterfahren können. Aber egal, wir freuen uns auf die Fortsetzung der EV6-Tour ab Regensburg im nächsten Jahr.
*) Nur der Zusammenfluss-Liebhaber im Team ist ganz leicht enttäuscht – das vollständige praktische Erleben des Merksatzes: „Iller, Lech, Isar, Inn fließen rechts zur Donau hin, Altmühl, Naab und Regen kommen links entgegen.“ während einer Tour hat leider nicht ganz geklappt.
